Pharmazeutische Zubereitungen mit Minitabletten stellen keine Neuheit
dar. Für bestimmte Indikationsgebiete existiert diese Darreichungsform
seit fast 20 Jahren sehr erfolgreich.
Aktuell stehen Minitabletten im Blickpunkt der pharmazeutischen Entwicklung
von Zubereitungen, die auf spezifische Anforderungen der kindgerechten
Arzneimitteldarreichung gerichtet sind.
Die Möglichkeit, eine dosierungsgenaue Kleinstzubereitung zu verabreichen,
kann gerade für diese Patientengruppe von großem Vorteil sein.
Interessant sind wissenschaftliche Veröffentlichungen seit 1998, die
u.a. ein ungünstiges Verdichtungsverhalten bestimmter Arzneistoffe
untersuchen und Hinweise darauf geben, daß höhere Konzentrationen
schlecht verpreßbarer Arzneistoffe die Eigenschaften von Minitabletten
weniger ungünstig beeinflussen, als dies für normalgroße Tabletten
der Fall ist.
Wir verweisen im Zusammenhang mit der Untersuchung und Beschreibung
der Eigenschaften von Minitabletten auf eine Reihe von Dissertationen,
die unter der Leitung von Herrn Prof. Jobst B. Mielck an der Universität
Hamburg entstanden sind. |