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Für bestimmte pharmazeutische Zubereitungen sollte die Möglichkeit gegeben sein,
die Tablette einhändig teilen zu können.
Diese Tabletten haben ein bestimmtes "Teilungsprinzip", jedoch gibt es auch unterschiedliche
Gestaltungen.
Beispiele für einhandteilbare Tabletten:
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Einhandteilbarkeit ist gewährleistet bei Vorhandensein
eines einseitigen Hohlraumes.
Dieser Hohlraum bildet sich aus einer, großzügig über
die Tablettenseite angelegten Teilkerbe, unter einem Winkel von 120-150°.
Eine zusätzliche kleine und scharfkantige Kerbe im
Stegbereich unterstützt die Teilungsneigung.
Wie in Abbildung a) dargestellt nehmen die Flanken der
großen Teilkerbe die Kraftwirkung des Fingers auf
und bewirken beidseitig ein Drehmoment ("Brechmoment")
um die nahezu punktförmige Auflage der Tablette. |
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Wie in Abbildung b) dargestellt erlaubt auch die
umgekehrte Ablage der Tablette eine Teilung.
In diesem Fall wirkt die Kraft in Richtung Hohlraum-Mitte
und erzeugt um die beiden Auflagepunkte Drehmomente,
die zum Bruch führen.
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Die Tablette sollte zur Teilung, wie in Beispiel a)
gezeigt, abgelegt werden. Ablage nach Beispiel b) könnte
durch Annäherung der Bruchstücke zusätzlichen Bruchverlust verursachen.
Bei den Tabletten, wie in Beispiel c), der Taillenform,
(ohne und mit Teilkerbe) ist beidseitig ein Hohlraum
vorhanden. Insofern gibt es keine bevorzugte Ablageseite.
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