Pellets sind „Kügelchen“
von mittlerer bis hoher Gleichförmigkeit, mit
bis zu einer den Minitabletten vergleichbaren Partikelgröße,
die durch
Teller-/oder Wirbelschichtgranulierung oder eine Extrusion mit
anschließender Rundung aufgebaut werden.
Im Vergleich zu diesem, technisch aufwendigen Verfahren
lassen sich
Minitabletten nicht selten durch Direkttablettierung herstellen.
Vorteilhaft ist dabei auch, daß anders als bei üblichen
Pelletierverfahren,
auf Zugabe von Wasser oder wässrige Lösungen verzichtet
werden
kann, somit Stabilitätsprobleme vermieden werden.
Durch ihre glatte Oberfläche, geringe Porosität und hohe
mechanische
Festigkeit lassen sich Minitabletten leichter befilmen als Pellets,
die eine
ungleichmäßige Oberfläche haben und sehr porös
sein können.
Die Überzuge der Minitabletten sind gleichmäßiger,
infolgedessen die
Voraussetzung für eine reproduzierbare Freisetzung des Arzneistoffes
günstiger ist. |